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Der Kosmonaut landet auf Mallorca

Die faszinierende und überraschende Welt von Der Kosmonaut wurde vergangenen Freitag in den Kinos von “Cine Ciutat de Palma de Mallorca” vorgeführt. Es handelt sich um den ersten spanischen Film, der auf Crowdfunding basiert; ein System des Mikro-Mäzenatentums an dem über 5000 Personen teilgenommen haben um einen sehr interessanten Film zu verwirklichen. Nach der Filmvorführung, nahm der Direktor, Nicolás Alcalá, an einer Unterredung teil, um zu erklären, dass Crowdfunding die beste Alternative sei um Filmprojekte in einer Zeit der Krise und angesichts dem Fehlen von solventen Produzenten voranzubringen. Eine große Anzahl an Filmliebhabern haben auf unterschiedlichste Weise dazu beigetragen, dass Der Kosmonaut gedreht, auf verschiedenen Online-Kanälen verbreitet, sowie in Kinosälen vorgeführt werden konnte.

Nach der Erstaufführung in Madrid am vergangenen 14. Mai, wurde Der Kosmonaut auf verschiedene Internetplattformen gestellt, unter anderem auf die Website (http://es.cosmonautexperience.com/), auf der die Benutzer den Film kostenlos sehen können oder die Option haben einen Betrag beizusteuern, den sie für angebracht halten.

Die Vorstellung von Der Kosmonaut hat in mir einige sehr gegensätzliche Emotionen ausgelöst. Der Film bringt uns in das Jahr 1975 und erzählt die Geschichte vom ersten russischen Kosmonauten auf dem Mond, der es nicht schafft zurückzukommen und der als im All verschollen gilt.

Mittels einiger Radionachrichten versichert er auf die Erde zurück gekehrt zu sein und sie leer aufgefunden zu haben, während seine Angehörigen mit Verzweiflung und Angst kämpfen. In einigen Szenen begeisterte mich die Fotographie und der Soundtrack (immer magisch, mit Beteiligung von dem Mallorquiner Joan Valent), oder die Intensität der Beziehung zwischen den Figuren; doch plötzlich kommt eine scheinbar triviale Szene, die sich anfühlte als würde mir das Bonbon aus dem Mund gerissen.

Man atmet de Essenz von Malick während einem beträchtlichen Teil des Films ein, aber ist trotzdem auf Abstand. Der Baum des Lebens (The Tree of Life) zum Beispiel brachte den Zuschauer in einen Rauschzustand, Szene um Szene, jedes Wort, jede Interpretation, der Sound Track, der Aufbau der Erzählung, die Bilder der Natur, von einer meisterhaften Epik. Es ist schwer diesen Zustand mit Der Kosmonaut zu erreichen, obwohl die Intensität der Gefühle der Figuren mit einem verblüffenden Feingefühl aufgezeigt wird. Die Eroberung des Weltalls und die Reise des Kosmonauten zum Mond sind eine wirksame Kulisse um die Komplexität des Liebesdreiecks der Hauptfiguren darzustellen.

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