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Imedea erlangt präzisere Vermessungen des Kanals von Ibiza

Das Institut "Instituto Mediterráneo de Estudios Avanzados" (Imedea) hat die erste wissenschaftliche Kampagne gestartet, die die Nutzung eines neuen Satelliten mit der neuesten meereskundlichen Technologie verbindet um ozeanographische Daten in noch höherer Auflösung zu erhalten als die, die man bis jetzt vom Kanal von Ibiza hat.

Der erste Schritt war es den neuen Satelliten SARAL/AltiKa zu gebrauchen um sehr präzise Höhenmessungen zu erhalten. Es wurden auch verschieden Bojen (zum Abdriften) ins Wasser geworfen (um die Strecke und Geschwindigkeit der Oberfläche der Strömung zu messen), ein Glider (um Messungen vorzunehmen wie z. B. von Druck, Temperatur oder Salzgehalt) und ein Radar hoher Auflösung (um Messungen von Oberflächenströmungen ab 3 Km vor der Küste bis 60 Km vorzunehmen).

Die Kampagne begann im August 2013 und die Resultate wurde in einem Kongress präsentiert, der von der Agencia Espacial Europea organisiert wurde. Gemäss der Forschung, "geben die Satelliten Informationen über die Meeresoberfläche (Temperatur, Meeresspiegel, Rauigkeit, Wellengang, Konzentration des Chlorophylls…), die gliders wiederum zeigen die Meeresschichten unter der Oberfläche (bis 1000 Metern Tiefe). Die Kombination von beidem erlaubt es ein präziseres und illustrativeres 3D Bild vom Ozean für die Auswertung von Daten zu erhalten. Was wir mit dieser Kampagne erreicht haben ist die Datenauflösung von 1Hz auf 40 Hz zu verbessern und näher an die Küsten zu heranzukommen. Wir waren in der Lage Proben von einer Küstenströmung zu bekommen (von einer Entfernung von ca. 5-7 Km im Südosten Ibizas) mit einer beispiellosen Auflösung".

© Foto: CNES (Centre National d'Études Spatiales).

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